Dr. Marie-Luise Löffler
Hier finden Sie den Lebenslauf von Dr. Marie-Luise Löffler sowie eine Auswahl an Projekten, an denen sie beteiligt war. Die Projekte geben einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche, Schwerpunkte und Erfahrungen.
Lebenslauf
Dr. Marie-Luise Löffler war langjährig als kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heidelberg tätig. In diesem Rahmen hat sie u.a. von 2019 bis 2021 gemeinsam mit der Europäischen Kommission das Pilotprojekt „Guide4You“ im Rahmen der Istanbul-Konvention umgesetzt, dessen Ziel es war von Gewalt betroffene Frauen einen niedrigschwelligen Zugang zum Hilfesystem zu ermöglichen. Von 2023 bis 2026 arbeitete Marie-Luise Löffler ebenfalls als Bundessprecherin der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten Deutschlands in Berlin und hat diese gegenüber den deutschen Bundesministerien, Bundesgremien und Bündnissen vertreten. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören neben geschlechtsspezifischer Gewalt und reproduktiven Rechte auch das Thema Vereinbarkeit und Frauen in Führungspositionen. Darüber hinaus war sie als Bundesvertreterin im CEDAW-Bündnis tätig und setzte sich für die nationale Umsetzung des UN-Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) in Deutschland ein. Vor ihrer kommunalen Tätigkeit war Marie-Luise Löffler viele Jahre im universitären Rahmen als Wissenschaftlerin verortet.
Gendergerechte Stadtentwicklung
Das Gespräch fand im Rahmen der Veröffentlichung von Ergebnissen einer ExWoSt-Studie zu gendergerechter Stadtentwicklung in Form eines Wegweisers statt. Im Fokus stand die Verzahnung der Aufgaben der Gleichstellungsstellen mit den Aufgaben der Stadtentwicklung.
Gewalt im eigenen Haus
Am 11. November fand an der SRH Hochschule Heidelberg der SRH Campus Talk „Gewalt im eigenen Haus“ statt. Im Mittelpunkt standen die Verbreitung häuslicher Gewalt und die Frage, wie Prävention und Hilfsangebote besser organisiert werden können. Zu Gast waren Dr. Marie-Luise Löffler, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heidelberg und Projektleiterin von GUIDE4YOU, Prof. Dr. Nadia Sosnowsky-Waschek, Professorin für Psychologie und wissenschaftliche Begleitung von GUIDE4YOU, Tanja Kramper, Opferschutzkoordinatorin des Polizeipräsidiums Mannheim, sowie Svenja Beck, Bloggerin und Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Betroffene häuslicher Gewalt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hannes Werning.
Gewalt gegen Frauen generell und der Pelicot-Fall
Interview aus dem Jahr 2024 mit Dr. Marie-Luise Löffler über Gewalt gegen Frauen und die Auswirkungen des Falls Gisèle Pelicot auf die Situation in Deutschland. Der Beitrag ordnet den Fall gesellschaftlich ein und beleuchtet den Umgang mit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Fragen der Prävention.
Antifeministische Angriffe auf kommunale Gleichstellungsarbeit
Handreichung „Antifeminismus“ der BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen) Gleichstellung – Mitwirkung von Dr. Marie-Luise Löffler als Co-Herausgeberin und Autorin. Die Handreichung thematisiert organisierte antifeministische Angriffe auf die Gleichstellungsarbeit und zeigt Herausforderungen sowie Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und Gleichstellungsarbeit auf. Dazu erschienen Beiträge bei der Amadeu Antonio Stiftung und der taz.
Über die wissenschaftliche Laufbahn, Gleichstellung und Diskriminierung in der Wissenschaft sowie die kommunale Gleichstellungsarbeit
Im englischsprachigen Podcast spricht Dr. Marie-Luise Löffler über ihre persönlichen und beruflichen Erfahrungen, die Situation von Frauen in der Wissenschaft und ihre Tätigkeit als kommunale Gleichstellungsbeauftragte.
Kostenlose Periodenprodukte in Heidelberg
Dr. Löffler setzte sich für die Einführung kostenloser Menstruationsprodukte im öffentlichen Raum in Heidelberg ein. Mit dem Pilotprojekt „perioHDe“ wurde Heidelberg zur ersten Kommune in Baden-Württemberg, die ein entsprechendes kommunales Angebot auf den Weg brachte und finanzierte. An mehreren öffentlichen Standorten wurden kostenlose Binden und Tampons bereitgestellt. Ziel des Projekts war es, Periodenarmut entgegenzuwirken, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Menstruation zu enttabuisieren.